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Feetwarmers Jazband - Dixieland und Swing

 

1963 – Heilbronn am Neckar.

Eine Gruppe junger Schüler, des Kultur- bzw. Unkulturbetriebs der drögen Stadt am Neckar müde, wird vom Jazzvirus angesteckt.

 

Verbreiter der Krankheit: Chris Barber, Ackerbilk, Monty Sunshine, Papa Blue und nicht zuletzt der große Meister selbst, Louis Armstrong.

Träger des Virus: 45er Schallplatten, die vom vielen Abspielen bald so zerkratzt sind, dass man außer Nebengeräuschen von der Musik nicht mehr viel hören kann.

Auswirkung der Erkrankung: Man beschließt, Instrumente zu beschaffen und so weit zu lernen, dass man diese Musik nachspielen kann.

 

Erster öffentlicher Auftritt der “Swinging Feetwarmers” wie man  sich stolz und etwas anmaßend nennt: ein Kellerclub, der nach drei Stücken schon – das Repertoire ist sowieso nicht viel größer – leergespielt ist.

 

2003 – Heilbronn am Neckar:

Eine Gruppe etwas älterer, respektive reifer gewordener Ex- Schüler, noch immer vom selben Virus befallen, nennt sich heute Feetwarmers Jazzband und swingt, als gälte es New Orleans an den Neckar zu holen. Das Repertoire hat sich mittlerweile erweitert – heute spielt man den “besten Mix der 20er – 30er und 40er Jahre”. Und ein begeistertes Publikum harrt aus, bis der letzte Ton verklungen ist.

 

Beweglich und anpassungsfähig spielen die Feetwarmers nicht nur in Jazzkellern und bei Jazzfestivals, auf dem Schiff und im Biergarten, beim Firmenevent und bei privaten Feiern, im Autohaus und auf Stadtfesten, sondern auch für Sie!

 

Feetwarmers Jazzband, das heißt 40 Jahre swingender, traditioneller Jazz,

 mit Begeisterung und Feuer gespielt!

 

Von der Anfangsformation immer noch dabei: “Flips” Philipp, Saxophone, Arrangeur und musikalischer Kopf der Band, sowie “J.C.” Resech, Posaunist, mit allen Wassern gewaschen, (ging ein paar Jahre mit der Klassik fremd), der nur zu spielen aufhört, wenn man ihm sein Instrument wegnimmt.

 Klarinettist Helmut Hamberger, einst Mitglied der “Konkurrenzband” aus Heilbronn, den “Katies Jazzmen”, singt und spielt sich nicht nur in die Herzen älterer Damen, auch die Jugend freut sich an seinen pfiffigen neuen Texten zu den bekannten alten Stücken.

An der Trompete Anton Jillich, über seine musikalischen Leistungen zu sprechen,hieße Eulen nach Athen tragen. Seine Trompete ist in bedeutenden Unterhaltungsbands, Radioorchstern, Bigbands und klassischen Ensembles ebenso zu hören wie jetzt bei den Feetwarmers, wo er mit seinen Soli in schwindelerregenden Höhen nicht nur die Füße erwärmt.

Der langjährige Begleiter und Manager der Band an Banjo und viersaitiger Gitarre á la Edi Condon, “Abu” Schäfer, sorgt zusammen mit seinen erfahrenen Kollegen Dr. Christian Brinkschmidt am Kontrabass und Joe Kukula am Schlagzeug (beide spielten früher in Frederic Rabolds Jazzcrew modernen Jazz) für jenen Swing, dessen sich die Feetwarmers in ihrem Ur-Namen bedienten, und den sie sicherlich heute zu Recht tragen dürften:

 

“The Swinging Feetwarmers”.